Allgemeine Geschäftsbedingungen

 

Allgemeine Geschäftsbedingungen „Freizeiten“

1.     Anmeldung

Die Anmeldung muss schriftlich auf dem vorgesehenen Formular erfolgen. Bei Minderjährigen ist die Anmeldung von allen Erziehungsberechtigten zu unterschreiben. Bei nur einer Unterschrift wird das Einverständnis weiterer Erziehungsberechtigter vorausgesetzt. Um- und Abmeldungen können ebenfalls nur schriftlich angenommen werden. Der Reisevertrag ist zustande gekommen, sobald die Anmeldung von uns schriftlich bestätigt wurde.

2.     Zahlungsbedingungen

Etwa acht Wochen vor Beginn der Freizeit erhalten Sie von uns eine Rechnung über den vollen Teilnahmebetrag. Die Summe muss bis spätestens sechs Wochen vor Beginn der Freizeit und unter Angabe der Rechnungsnummer auf das Konto des Jugendrotkreuzes, bei der BW Bank Stuttgart eingegangen sein.

IBAN-Nr.:    DE 15 6005 0101 0001 2677 70

BIC:           SOLDATEST600

3.     Pass-, Visa-, Zoll- und Devisenvorschriften

Mit der Buchungsbestätigung teilen wir Ihnen die geltenden Pass-. Visa-, Zoll- und Devisenvorschriften mit, soweit sie uns bekannt sind. Alle Nachteile die sich aus einem Verstoß gegen eine oder mehrere der obigen Bestimmungen ergeben, gehen zu Lasten der/des Teilnehmerin/s. In diesem Zusammenhang getätigte Kostenvorauslagen werden nach Freizeitende den Teilnehmern/innen in Rechnung gestellt.

4. Rücktritt/Rücktrittsgebühren

a)       Der/die Teilnehmer/in kann vor Beginn der Freizeit zurücktreten. Der Rücktritt ist schriftlich zu erklären. Maßgebend für den Rücktritt ist der Eingang der Rücktrittserklärung beim Jugendrotkreuz Stuttgart.

b)       Tritt der/die Teilnehmer/in vor Reiseantritt zurück oder tritt er/sie ohne vom Reisevertrag zurückzutreten die Reise nicht an, behalten wir uns vor einen angemessenen Ersatz für die getroffenen Freizeitvorkehrungen und unsere Aufwendungen zu verlangen. Die Höhe richtet sich nach dem Freizeitbetrag und dem Rücktrittstermin.

c)       Die Rücktrittsgebühren betragen bei Rücktritt

  • bis zum 60.Tag vor der Reise 15%
  • vom 59. bis zum 30. Tag 25%
  • vom 29. bis zum 15. Tag 50%
  • vom 14. bis zum 7.Tag 75% und
  • vom 6. bis zum Abreisetag 100%

des Freizeitbetrages.

Der Veranstalter behält sich vor, im Einzellfall einen höheren Schaden nachzuweisen und diesen Schaden dem/der Teilnehmer/in in Rechnung zu stellen.

d)       Tritt mit Zustimmung des Jugendrotkreuzes Stuttgart eine Ersatzperson an die Stelle des/der Teilnehmers/in, sind wir berechtigt die durch die Teilnahme der Ersatzperson entstandenen Verwaltungskosten in Höhe von 20 € zu berechnen.

e)       Wir empfehlen den Abschluss einer Reiserücktrittskosten-Versicherung und einer Auslandskrankenversicherung. Das DRK haftet nicht bei einem Transportmittelunfall, Einbruch, Diebstahl und bei Schäden am Reisegepäck. Bitte fragen Sie bei Unklarheiten im JRK-Büro nach.

5. Absage und Rücktritt durch den Veranstalter

Wird eine ausgeschriebene oder behördlich festgelegte Mindestteilnehmerzahl nicht erreicht, sind wir berechtigt, die Freizeit bis 6 Wochen vor dem angegebenen Reisetermin abzusagen. Den eingezahlten Teilnehmerbeitrag erhält der/die Teilnehmer/in in voller Höhe zurückerstattet.

6. Kündigung wegen höherer Gewalt

Wird die Reise infolge bei Vertragsabschluss nicht vorhersehbarer höherer Gewalt erheblich erschwert, gefährdet oder beeinträchtigt, so können sowohl der Reiseveranstalter als auch der/die Teilnehmer/in den Vertrag kündigen (§ 651j BGB).

7. Haftung

Das DRK haftet als Veranstalter von Freizeiten für:

  • Die gewissenhafte Freizeitvorbereitung und -abwicklung
  • Die Auswahl und Überwachung der Leistungsträger
  • Die Richtigkeit der Leistungsbeschreibungen
  • Die ordnungsgemäße Erbringung der vertraglich vereinbarten Freizeitleistungen entsprechend der Ortsüblichkeiten des jeweiligen Ziellandes und -ortes

Die Freizeitteilnehmer/innen sind über das DRK haftpflicht- und unfallversichert. Eine private Haftpflicht- und Unfallversicherung ist zu empfehlen. Schäden, auch wenn sie auf Verschulden des DRK-Begleitpersonals zurückzuführen sein sollten, können nur bis zur Höhe der für das DRK geltenden Versicherungen und deren Bestimmungen geltend gemacht werden. Das DRK tritt evtl. Haftansprüche aus den zur Durchführung mit den Veranstaltern geschlossenen Verträgen (Bus, Unterkunft) an die geschädigten Teilnehmer/innen ab.

Ungeachtet unserer pädagogischen Arbeit gehen wir bei über 16-jährigen Teilnehmer/innen davon aus, dass sie von ihren Eltern bzw. Erziehungsberechtigten im sexuellen Bereich aufgeklärt und zu verantwortlichem Handeln angewiesen worden sind. Die Eltern/ Erziehungsberechtigten entbinden das Jugendrotkreuz im DRK-Kreisverband Stuttgart und seine Betreuer/innen von jeglicher Verantwortung in diesem Bereich.

8. Preis- und Programmänderungen

Änderungen oder Abweichungen einzelner Reiseleistungen vom vereinbarten Inhalt des Reisevertrages, die nach Vertragsabschluss notwendig werden und die von uns nicht wider Treu und Glauben herbeigeführt wurden, sind möglich, soweit sie unter Berücksichtigung der Interessen des Jugendrotkreuzes für die Teilnehmer/innen zumutbar sind. Wir behalten uns Preisänderungen vor, die durch nicht vom DRK zu verantwortende höhere Aufwendungen entstehen, ebenso die Berichtigung von Irrtümern, sowie von Druck- und Berechnungsfehlern.

9. Ansprüche aus dem Reisevertrag

Unsere Mitarbeiter/innen im Jugendrotkreuz Stuttgart sind sofort über Störungen am Freizeitort in Kenntnis zu setzen. Der/die Teilnehmer/in bzw. seine/ihre gesetzlichen Vertreter müssen Ansprüche aus dem Reisevertrag innerhalb von 4 Wochen ab dem letzten Freizeittag beim Jugendrotkreuz Stuttgart schriftlich geltend machen. Ansprüche verjähren nach 6 Monaten. Die Verjährung beginnt mit dem Tag, an dem die Freizeit vertragsgemäß endet.

10. Mündliche Absprachen

Mündliche Absprachen sind unwirksam, bis sie von uns schriftlich bestätigt worden sind. 

11. Zuschüsse

Die Teilnahme an einer Freizeit muss nicht am Geld scheitern. In Härtefällen können Zuschüsse aus DRK-Spendemitteln genehmigt werden. Bitte sprechen sie mit unserem JRK-Büro.

12. Kompetenzen des Veranstalters

Der Veranstalter trägt die Gesamtverantwortung, die durch das eingesetzte Betreuungsteam wahrgenommen wird. Dies gilt auch uneingeschränkt für volljährige Teilnehmer/innen. Der Veranstalter ist berechtigt, Teilnehmer/innen, die in grober Weise gegen Prinzipien einer Gruppenfahrt verstoßen, so dass Ziel oder Inhalt der Maßnahme gefährdet sind, auszuschließen und auf Kosten des/der Teilnehmers/in bzw. der gesetzlichen Vertreter nach Hause zu schicken. Sollte durch Krankheit oder Unfall eine ärztliche Behandlung oder Krankenhauseinweisung erforderlich sein, ist der Veranstalter bevollmächtigt, allen ärztlicherseits erforderlichen Sofortmaßnahmen auch ohne vorherige Befragung der Erziehungsberechtigten zuzustimmen. Es gehört zu Freizeitmaßnahmen und Gruppenveranstaltungen, dass den Teilnehmer/innen ihrem Alter entsprechend freie Zeit für eigene Unternehmungen ohne Betreuer/innen gewährt werden kann. Die eigenverantwortlichen und unbeaufsichtigten Unternehmungen müssen von den Betreuern/innen genehmigt werden. Die angewiesenen Verhaltensregeln, die auf Grund der Lage des Aufenthaltsortes und des Alters der Teilnehmer/innen notwendig sind, sind einzuhalten. Verbote durch Betreuer/innen sind zu befolgen. Eine Haftung für diese unbeaufsichtigten Abwesenheitszeiten der Teilnehmer/innen kann durch den Veranstalter nicht übernommen werden.

13.  Versicherungsschutz

Die Teilnehmer/innen sind während der Maßnahme über den Veranstalter haftpflicht-/ und unfallversichert, jedoch nur zu den Versicherungsbedingungen des Veranstalters und nur bei Vorfällen, die auf ein Verschulden des Veranstalters, bzw. dessen Betreuer/innen zurückzuführen sind. Wir setzen eine private (Familien-) Haftpflichtversicherung voraus. Jede/r Teilnehmer/in muss krankenversichert sein. Bei Auslandsaufenthalten empfehlen wir zusätzlich den Abschluss einer Zusatz-Auslandskrankenversicherung. 

14.  Salvatorische Klausel

 Sollten einzelne Bestimmungen dieses Vertrages unwirksam oder undurchführbar sein oder nach Vertragsschluss unwirksam oder undurchführbar werden, so wird dadurch die Wirksamkeit des Vertrages im Übrigen nicht berührt.

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